Advertisements

mySUMMIT: Ausrüstung komplett

Seit gestern ist meine Ausrüstung komplett: Endlich kamen auch die Expeditionsstiefel meiner Wahl von „Bergzeit dem Shop für Bergsport, Outdoor und Travel“ in Köln an. Die Expeditionsstiefel sind unverzichtbar für unsere mySUMMIT Expediton auf dem 6310 m hohen Chimborazo in Ecuador. Volker Reinsch von mySUMMIT hat sich nach langer Beratung für den Expeditionsstiefel EVEREST von Millet entschieden. Der EVEREST gilt bei Expeditionen unter extremsten Bedingungen als die Referenz für Bergschuhe. Diese Schuhe waren auf dem Gipfel der 14 „Achtausender“, der Seven Summits, der beiden Pole und gehören mittlerweile zur Ausrüstung der meisten Himalaya-Expeditionen.

Wieso den EVEREST von Millet?
Dieser Expeditionsstiefel ist nicht nur für den Chimborazo, sondern auch für weitere mySUMMIT Expeditionen gedacht. Bereits im Sommer 2011 geht es auf den Elrbus, den höchsten Berg Europas und 2012 ist der erste Einsatz der Expeditionsstiefel auf einem 7.000er geplant. Der EVEREST ist ein vielschichtiger Expeditionsstiefel, welcher mich durch sein geringes Gewicht (1.320 g pro Schuh) und der hohen Wärme-Isolierung bis -60° C überzeugt hat. Der breite Wetterschutzrand aus Kunststoff und die Fersen- bzw. Zehenkappe aus Gummi geben dem Schuh eine hohe Stabilität. Eine Gamasche ist fester Bestandteil der Expeditionsstiefelkonstruktion. Die Isolierung wird durch den herausnehmbaren Innenschuh erzeugt, welcher geschnürt wird und mit einer leichten Sohle ausgestattet ist.

Der Expeditionsstiefel EVEREST im mySUMMIT Test?
Bis jetzt kennen wir den Expeditionsstiefel nur vom „Training“ – mehrstündige Wanderungen mit dem Expeditionsstiefel durch den Naturpark Kottenforst Ville und einigen Testläufe durch den Schnee im hügeligen Gelände. In ca. 6 Wochen nach der mySUMMIT Chimborazo Expedition kann ich aber zum Millet wahrscheinlich deulich mehr sagen.

Der wesentlichen Vorteil des EVEREST liegt am geringen Gewicht. Das Gehgefühl im Millet ist wie in einem „klobigen normalen“ Bergschuh vergleichbar. Die Feuchtigkeits- und Kälte-Isolierung, konnte ich in den Kölschen Winterverhältnissen nicht testen. Mir war nicht möglich, mit dem EVEREST auch nur in die Nähe seiner Grenzen zu kommen. Dass der Expeditionsstiefel Feuchtigkeit „saugen“ würde, ist für mich vom Material her schwer vorzustellen. Das größte Problem bzgl. der Feuchtigkeit im Innenschuh ist der eigene Fuß, denn natürlich ist ein Expeditionsstiefel NICHT in der Lage, größere Mengen an Kondenswasser von innen nach außen weiterzuleiten. Daher habe ich mir noch einen Exped – Dampfsperre-Socken gekauft. Durch die Dampfsperre-Socken, kann die Expeditionsstiefelisolation nicht durch die Körperausdünstung durchfeutet werden und damit Wärme ableiten.

Anbei könnt Ihr euch ein Video vom Trainingslauf und Schuhtest ansehen:

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: